Da wir, das Firmen-Team bestehend aus Anna Holzinger und Marlena Polec, schon seit dem Sommer daran arbeiten, geeignete Firmen für unseren Business-Trip zu finden, wird es an der Zeit euch über unsere Errungenschaften zu berichten.

Montag, 8.Februar 2010

Am Montag geht es nach Lodz und unsere erste, lang ersehnte Unternehmensbesichtigung startet am späten Vormittag. Hier besuchen wir die Logwin AG, die als externer Partner ganzheitliche Logistik- und Servicelösungen für Industrie und Handel entwickelt.

Facts:

  • Umsatz 2008: 2,0 Milliarden Euro
  • Mitarbeiter: 7.800 in 45 Ländern
  • Standorte: 400 auf allen Kontinenten
  • Geschäftsfelder:
    - Solutions (kundenorientierte Kontraktlogistik-Lösungen)
    - Air+Ocean (weltweite Luft- und Seefrachtaktivitäten)
    - Road + Rail (Land- und Spezialverkehre in Zentral-, West- und Osteuropa)

Wir sind gespannt, was uns an unserem ersten Tag in diesem Unternehmen erwartet und freuen uns auf einen informativen Nachmittag.

Dienstag, 9. Februar 2010

Am Dienstag vormittags gibt es einen weiteren spannenden Programmpunkt – die Besichtigung des Lafarge Zementwerkes in Piechcin. Einen ersten Einblick in dieses Unternehmen haben die Vollzeit- Studenten im Rahmen der Lehrveranstaltung „Unternehmensprojekt“ durch einen Vortrag zum Thema SCM durch Frau Mag. (FH) Beatrix Praeceptor erhalten, welche uns auch diesen Besuch bei Lafarge organisiert hat. Danke für die Mithilfe!

Hier ein paar Informationen zu Lafarge:

  • Lafarge wurde 1833 gegründet
  • hat 2008 einen Umsatz von 19 Mrd. € erzielt
  • ist mittlerweile in 79 Ländern
  • mit 84.000 Mitarbeitern aktiv
  • Es gibt drei Geschäftsbereiche: Zement (57%), Beton und Zuschlagsstoffe (35%) und Gips (8%).

Das Zementwerk Kujawy ist ca. 20 km von der Stadt Inowrocławia entfernt und besitzt eine der modernsten Produktionslinien in Europa für das Ausbrennen von Klinkersteinen. Die Lagerung von Zement erfolgt in 10 Silos, die insgesamt 45 000 t beinhalten können.

Am Dienstag nachmittags steht ein Besuch der Bierbrauerei „Kompania Piwowarska S.A.“ an, wo wir die Welt der Marke Lech entdecken.

Die Bierbrauerei in Poznan ist eine der modernsten in Europa. Pro Jahr können hier ca. 6 Millionen Hektoliter des goldenen Getränks gebraut werden. Folgende Biermarken werden durch KP produziert:

  • TYSKIE  – das beliebteste Bier der Polen
  • ŻUBR – zweitstärkste Marke in Polen hinsichtlich der Verkaufsanzahl
  • LECH
  • Dębowe Mocne
  • Pilsner Urquell, Redd’s,Grolsch, Miller Genuine Draft, Peroni Nastro Azzurro

Bei unserem Termin im Besuchszentrum von Lech wird uns zuerst das Unternehmen näher vorgestellt, danach gibt es eine Führung durch die Produktion von Lech. Zum krönenden Abschluss dürfen wir auch noch an einer Bierverkostung des polnischen Bieres teilnehmen. Wir freuen uns auf einen tollen Nachmittag!

Mittwoch, 10. Februar 2010

Logo Malta-DecorAm Mittwoch um 9:00 Uhr haben wir schon unseren nächsten Programmpunkt. Wir besuchen die Firma Malta Decor in der Nähe des Malta-Sees direkt in Poznan. Dieses Unternehmen ist eine Papierfabrik und besteht bereits seit dem Jahre 1925. Malta Decor startete seine Produktion mit der Herstellung von Pappe und Zeitungspapier. Bereits in den 50er Jahren versuchte sich das Unternehmen erstmals in der Herstellung von Dekopapier. Dieses Dekopapier wird weiters zur Herstellung von Laminatholzplatten verwendet. Auch ökologisch ist das Unternehmen anderen weit voraus, wobei sie an einer ständigen Verbesserung ihrer Umweltschutzkonzeption verbessern.

Unser erwartet mit Sicherheit ein spannender und interessanter Vormittag, da wir in diesem Unternehmen die Produktion näher kennenlernen werden. Hier könnt ihr schon mal die Homepage der Firma begutachten und in die Thematik hineinschnuppern.

Diesen Besuch verdanken wir unserem Studienkollegen Herrn Sebastian Stutz, der uns durch sein Engagement zu diesem Termin verhalf.

Wir freuen uns jetzt schon auf einen interessanten Tag!

Poznan Univerity of TechnologyAm Mittwoch haben wir am Nachmittag einen Termin an der Poznan University of Technology (PUT). Diese Uni wurde 1919 gegründet und ist somit eine der ältesten technischen Universitäten. Diese Uni umfasst neun Fakultäten:

  • Architektur
  • Bauingenieurwesen
  • Informatik und Unternehmensführung
  • Elektronik und Telekommunikation
  • Chemietechnik
  • Elektronik und Telekommunikation
  • Elektrotechnik
  • Maschinenbau
  • Maschinen und Transport
  • Technische Physik

Bei diesem Termin erhalten wir eine Führung über den Campus der Uni und deren Laboratorien. Im Anschluss daran dürfen wir einem hoffentlich spannenden und interessanten Vortrag über Logistik lauschen.

Hier könnt Ihr euch schon einmal die Uni ansehen: Link

Donnerstag, 11. Februar 2010

Ikea-LogoAuch der Donnerstag wird ein spannender Tag. Es heißt früh aufstehen, denn es steht uns eine drei stündige Fahrt nach Jarosty bevor.

Hier werden wir das Logistikzentrum von Ikea in Polen besichtigen. Dieses wurde im Jahr 2003 erbaut und ist eines von Ikeas größten logistischen Zentren in Mitteleuropa. Von Jarosty aus beliefert der schwedische Konzern ganze 15 Möbelhäuser in Polen, Russland, Tschechien, Ungarn und der Slowakei. Hier ein Link zu einer Website mit Bildern der Eröffnung 2003.

Eckdaten:

  • 500 Meter lang, 180 Meter breit
  • Nutzfläche von 100.000 m²
  • Lagervolumen von 150.000 m³
  • 250 Mitarbeiter
  • 108.000 Palettenstellplätze

Warum Jarosty?
“Die geografische Lage war entscheidend”, sagt der Investitionsdirektor der polnischen Tochter des Konzerns, Jan Pradyszczyk. In der Nähe von Jarosty verläuft das West-Ost-Strassennetz von Berlin über Warschau nach Minsk und Moskau sowie die Nord-Süd-Achse, die die Hafenstadt Danzig an der Ostsee mit Kattowitz in Schlesien verbindet – von Kattowitz zweigen Wege nach Budapest, Pressburg, Wien und Prag ab. Spätestens in zehn Jahren soll Jarosty an neue Autobahnen angeschlossen werden.

Weltweit hat Ikea 27 solcher Logistikzentren, die 186 Möbelhäuser in 31 Ländern beliefern und jährlich 16 Millionen Kubikmeter an Produkten verfrachten. Der Konzern kooperiert mit 1600 Lieferanten.

Quelle: Wirtschaftsblatt.at

Wir freuen uns jetzt schon auf einen spannenden Tag in Jarosty!

Freitag, 12. Februar 2010

Am Freitag gehen wir es zum Abschluss ruhig an, denn am Abend geht es wieder Richtung Heimat. Diesen Tag widmen wir ganz und gar der Stadt Poznan selbst.  Wir arbeiten daran, eine Stadtführung zu organisieren, damit wir nicht nur polnische Unternehmen kennenlernen, sondern auch die Kultur, die Menschen und die Umgebung. Im Anschluss ist geplant, dass jeder seine Zeit selbst einteilen kann.
Natürlich kommen auch die Shopping-Begeisterten unter uns nicht zu kurz. In Poznan gibt es eine große Anzahl an Shopping Malls, darunter die neueste und größte in Westpolen in der Nähe des Malta Stausees (Link).

Am Abend ist unser Business Trip dann auch schon wieder zu Ende, denn da heißt es: rein in den Bus und ab nach Good-old-Austria!

Die Mitglieder des Programm&Firmen-Teams (i. a. R.)

Anna Holzinger, B.A. Marlena PolecMarlena Polec, B.A.

9 Antworten zu „Programm“


  1. 1 andreas1610 23. November 2009 um 8:55 vormittags

    Ich finde, ihr zwei macht das wirklich großartig! Bin schon sehr gespannt, was da noch alles kommt :)

  2. 2 marialein 23. November 2009 um 12:11 nachmittags

    juhuuuu freu mi scho sooo vü wenn ich das lese! Vor allem auf die Uni bin ich schon sehr gespannt!
    Super Mädels!!!!

  3. 3 emath1911 23. November 2009 um 4:19 nachmittags

    He super, habts noch rausgfunden, wie das IKEA Logistikzentrum heißts bzw. wo es genau ist?!?! Bin ja schon mächtig gespannt! :-)

  4. 4 lizz 24. November 2009 um 10:32 vormittags

    hab gehört, dass eine Besichtigung von NIVEA auch am Programm steht, ist das richtig?

  5. 5 Marlenchen 24. November 2009 um 3:28 nachmittags

    Hallo,

    NIVEA ist noch nicht 100 % sicher, aber wir arbeiten daran :-)

  6. 7 emath1911 1. Dezember 2009 um 3:49 nachmittags

    NIVEA wäre sicher voll interessant! Bin mal gespannt, was ihr noch sichern könnt! ;-)


  1. 1 Ein Blog startet durch « FH Steyr SCM BusinessTrip 2010 Trackback zu 23. November 2009 um 8:49 vormittags
  2. 2 Was gibt’s neues? « FH Steyr SCM BusinessTrip 2010 Trackback zu 28. November 2009 um 8:06 vormittags

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